August in ein ca 3 jähriger, bereits kastrierter Rüde von ca 60 cm Schulterhöhe.
August ist sehr, sehr, sehr anhänglich seiner Bezugsperson gegenüber. Ein überaus menschenbezogener Hund, der im größten Tierheim der Welt unter 6000 weiteren Hunden aufgewachsen ist.
Dort wurde August vor Streß krank . Er magerte auf nicht einmal mehr 15 kg Körpergewicht ab. Als er zu uns kam, war er Haut und Knochen. Sein Blutbild schlecht, sein Darm eine Katastrophe. Die Prognose war nicht gut.
Aber August zeigte vom ersten Tag an, dass er weit entfernt davon war, dieses Leben schon zu verlassen.
Er fing sich, hatte Spass an all dem neuen, was das Leben jetzt bereithielt für ihn und August hat Stück für Stück wieder zugenommen und nun ein normales Körpergewicht bei völlig simpler Fütterung mit pupsnormalem Trockenfutter.
August lebt unkompliziert in der Hundegruppe, versteht sich mit Rüden, Hündinnen, gross, klein, jung oder alt.
Der junge Rüde kann ohne weiteres zu Katzen, Hühnern, Ziegen, Pferden vermittelt werden. Nicht ein einziges Mal war er böse zu einem der Tiere. Grundsätzlich zeigt er überhaupt kein Interesse an ihen.
Jagdtrieb hat er hier noch nie gezeigt, aber eine grosse Verlustangst.Wenn ich das Haus verlassen, wird er unruhig. Mit Sicherheit überträgt sich die nervöse Energie von den weiteren Hunden auf ihn. August ist sehr stresssempfänglich.
Es ist dann auch egal, ob ein anderer Mensch im Haus ist, August heult und wird hektisch, wenn ich ausser Reichweite bin.
Bestenfalls sollte man die Möglichkeit haben, ihn mitzunehmen oder von zu Hause aus arbeiten können.
Hier zeigt er sich glasklar als Frauenhund und ein bißchen distanziert gegenüber dem Mann im Haus.
Nur 1 Geschlecht im Haus oder ein Mann als Hauptbezugsperson wären sinnvoll, ansonsten wird er vermutlich selektieren und versuchen, den Mann im Haus auszugrenzen.
August ist perfekt gehorsam und zuverlässig. Er würde alles tun , um zu gefallen. Sein schlimmster Alptraum ist es, einen Fehler zu machen. Er ist hypersensibel..Wirklich.
Er darf hier eigentlich immer ohne Leine mitlaufen und ist jederzeit abrufbar. Besucher empfängt er ein bißchen zu stürmisch und distanzlos , weil er sich das irgendwann mal von einem der Hunde abgeschaut hat und meint seitdem, das müsse so sein
August wird ein bißchen Zeit brauchen, sich umzugewöhnen in einem neuen Umfeld mit neuem Alltag. Man wird anfangs vielleicht ein wenig Geduld brauchen und darf keine Perfektion erwarten. Vielleicht wird er auch ein bißchen ängstlich werden, bis er Vertrauen gefunden hat. Ein bereits vorhandener Hund, an dem er Halt findet wäre toll.
August liebt Körperkontakt. Er mag Aufmerksamkeit und Zuwendung sehr und genießt dies. Er bindet sich wirklich sehr eng an seinen/seine Mensch/en